Der Dienst

Unser Dienst ist 24 Stunden am Tag und an jedem Tag des Jahres im Einsatz, um bei den über 6'000 medizinischen Notfällen, die jährlich in unserem Einsatzgebiet registriert werden, mit den geeignetsten Mitteln Hilfe zu leisten.

Die Rettung und der dringende Transport von Kranken und Verletzten werden durch unser professionelles Personal gewährleistet. Unsere Tätigkeit beruht zudem auf einem starken Ideal von Betreuung und Solidarität, das auch dank des Engagements, der Energie und der Zeit möglich ist, die von unseren 45 Freiwilligen zur Verfügung gestellt werden.

Wir gewährleisten ausserdem die sanitätsdienstliche Präsenz bei Sport- und Kulturveranstaltungen und bieten Aus- und Weiterbildungskurse für unser Personal, für die Bevölkerung und für Unternehmen an.

Tätigkeitsbereiche

 

 

Die Tätigkeitsbereiche von SALVA

Das Personal von SALVA beschäftigt sich nicht nur mit der primären Rettung und dem ausserhospitalen Krankentransport.

Parallel zur primären Rettungstätigkeit übernehmen die Mitarbeitenden des Dienstes auch Aufgaben in folgenden Bereichen:

  • Ausbildung des Personals und der Bevölkerung
  • Sanitätsdienste bei Veranstaltungen und Events
  • Einsatzdispositiv bei Grossereignissen

Organigramm

Die sektorale Organisation

Um eine effiziente Führung des Dienstes und der damit verbundenen Aktivitäten zu gewährleisten, wurde eine Organisationsstruktur mit spezifischen Zuständigkeitsbereichen festgelegt.

Funktionelles Organigramm SALVA

Ausbildung

Mit dem Begriff Ausbildung wird eine Reihe komplexer pädagogisch-didaktischer Aktivitäten beschrieben, die durch menschliche und wissenschaftliche Ansätze den Erwerb oder die Weiterentwicklung der notwendigen Kompetenzen ermöglichen, um konkret auf die Bedürfnisse der Patienten zu reagieren.

Der Bereich Ausbildung von SALVA richtet seine Tätigkeit sowohl an die eigenen Mitarbeitenden als auch an die Bevölkerung und an Unternehmen, durch spezifische Programme, die bereits vorbereitet sind oder entsprechend den Bedürfnissen der Kunden zusammengestellt werden.

Sanitätsdienst

Veranstaltungen

Immer häufiger werden wir von Sport-, Kultur- oder Freizeitvereinen kontaktiert, die anlässlich von Veranstaltungen oder Treffen mit einer grossen Anzahl Teilnehmender oder mit bedeutendem Publikumsaufkommen die Präsenz eines Sanitätsdienstes anfordern.

Je nach Art der Veranstaltung kann der Sanitätsdienst eines oder mehrere der folgenden Ziele verfolgen:

  • Gewährleistung einer erweiterten Ersten Hilfe im Bedarfsfall
  • Durchführung präventiver Aktivitäten im Gesundheitsbereich
  • Förderung des Dienstes durch die Vorstellung der Aktivitäten von SALVA

Für Informationen oder um eine Offerte für einen Sanitätsdienst anzufordern, können Sie uns unter folgender E-Mail-Adresse kontaktieren:

E-mail: [email protected]

Bei der Organisation von Motorsportveranstaltungen oder von Veranstaltungen auf öffentlichem Grund bitten wir Sie, das entsprechende Anfrageformular auszufüllen:

Antrag auf Stellungnahme der FCTSA für Veranstaltungen

 

DIM

Das Konzept

Das kantonale Sanitätsdispositiv bei einem Grossereignis (DIM) wird von der FCTSA im Auftrag des Staatsrates für die Bewältigung von Grossereignissen koordiniert. Es umfasst alle Rettungsdienste des Kantons und wird bei Ereignissen aktiviert, bei denen potenziell oder tatsächlich eine grosse Anzahl von Personen betroffen ist (zwischen 10 und 100). Wenn die Zahl der Betroffenen 100 übersteigt, tritt der Koordinierte Sanitätsdienst in Kraft.

Bei der Ausarbeitung des Dispositivs wurden mögliche Ereignisse im Zusammenhang mit Verkehrswegen, Naturereignissen sowie mögliche Epidemieszenarien berücksichtigt.

Das Ziel

Das Ziel des DIM besteht darin, eine Grosslage mit einem Dispositiv zu bewältigen, das innerhalb einer Stunde nach dem Ereignis vollständig und einsatzbereit ist. In der Zwischenzeit müssen die Betreuung der Patienten sowie eine erste Behandlung und ein möglicher Transport jedoch bereits eingeleitet worden sein.
Das Hauptziel besteht darin, möglichst vielen Menschen die bestmöglichen Überlebenschancen zu geben. Die spezifische Aufgabe des Dispositivs basiert auf dem Prinzip der 3T.
TTT = Triage, Behandlung, Transport. Unter Triage versteht man die Beurteilung und Festlegung der Dringlichkeit von Behandlung und Transport der Patienten. Die Behandlung muss zumindest in grundlegender und erster Form vor dem Transport erfolgen, um eine Überlastung der Spitalstrukturen zu vermeiden.

Die erste Einsatzbesatzung

Eine besonders heikle Aufgabe kommt der ersten Einsatzbesatzung zu, die am Ereignisort eintrifft. Sie ist dafür verantwortlich, sofort die ersten organisatorischen Massnahmen einzuleiten: die Identifikation und Einordnung der Art des Ereignisses, die Einschätzung der möglichen Anzahl Betroffener, das Wegführen und Sammeln der gehfähigen Personen, die Bestimmung eines sicheren Arbeitsbereichs (PMA), die ständige Information der Einsatzzentrale sowie den Beginn der Triage der Patienten.

Das Material

Das Dispositiv ist mit technischem Material ausgestattet, das im Einsatzgebiet verteilt ist (an den Stützpunkten der Dienste) und die Einrichtung eines PMA (Poste Médical Avancé – erweiterter medizinischer Behandlungsplatz) mittels spezieller Zelte ermöglicht.

FCTSA - DIM

Präsentation des sanitätsdienstlichen Einsatzdispositivs der FCTSA bei einem Grossereignis

Ordinanza SSC

Enthält Ziele, Funktionen und Informationen zum Koordinierten Sanitätsdienst.